FAQ | Häufig gestellte Fragen zu PLCcom für MQTT
Willkommen in unserer FAQ-Sektion PLCcom für MQTT!
Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um unsere Software. Ob technische Details, Installationshilfen oder Anwendungsfälle – wir haben die wichtigsten Informationen für Sie zusammengestellt, um Ihnen Zugriff auf MQTT Client oder MQTT Broker mit PLCcom so einfach wie möglich zu machen.

PLCcom für MQTT ist ein kommerzielles MQTT-SDK für .NET und Java.
Es enthält einen MQTT-Client und einen einbettbaren MQTT-Broker, die direkt als Programmbibliothek in eigene Anwendungen integriert werden
PLCcom für MQTT enthält sowohl Client- als auch Broker-Funktionalität.
Client und Broker können getrennt oder gemeinsam in derselben Anwendung verwendet werden.
PLCcom für MQTT richtet sich an Hersteller gewerblicher Industrie-Software, die MQTT-Funktionalität direkt in eigene Produkte integrieren möchten. Typische Einsatzfelder sind HMI/SCADA, Edge- und Gateway-Anwendungen, Datenlogger, Maschinenanbindung, Service-Tools und Produktionsdatenerfassung.
PLCcom für MQTT unterstützt MQTT 3.1.1 und MQTT 5.0. Die Protokollversion kann je Verbindung festgelegt oder mit der Gegenstelle ausgehandelt werden.
Die .NET-Version unterstützt .NET Framework 4.7.2/4.8, .NET Standard 2.1 sowie .NET 8, .NET 9 und .NET 10. Über .NET Standard 2.1 sind auch .NET 5 bis .NET 7 erreichbar.
Die Java-Version unterstützt Java 11 bis Java 26. Die Bibliothek wird gegen Java 11 erstellt und gegen aktuelle Java-Versionen getestet.
Nein. PLCcom für MQTT ist eine reine .NET- bzw. Java-Implementierung. Es werden keine nativen C-/C++-Bibliotheken und keine nativen Protokoll-Wrapper benötigt.
Unterstützt werden QoS 0, QoS 1 und QoS 2. Die jeweilige Quittungsverarbeitung ist Bestandteil der Implementierung.
Ja. Retained Messages und Last Will werden sowohl client- als auch brokerseitig unterstützt. Unter MQTT 5.0 stehen für Last-Will-Nachrichten zusätzliche Eigenschaften wie Will Delay Interval, Message Expiry Interval und Content Type zur Verfügung.
Ja, optional. Der Wiederverbindungsaufbau arbeitet mit exponentiell wachsender Wartezeit. Registrierte Abonnements werden nach einer Wiederverbindung automatisch wiederhergestellt. Aussagen wie „unterbrechungsfrei“ oder „garantierte Verfügbarkeit“ sollten dabei nicht verwendet werden.
Ja. Neben blockierenden Aufrufen stehen asynchrone Schnittstellen zur Verfügung: unter .NET auf Basis von Task, unter Java auf Basis von CompletableFuture.
Implementiert sind unter anderem Reason Codes, Session Expiry Interval, Clean Start, Request/Response, Response Topic, Correlation Data, Subscription Identifier, Shared Subscriptions, Enhanced Authentication sowie User Properties an Nachrichten, Request/Response und Last Will.
PLCcom für MQTT unterstützt TLS und Secure WebSocket. Server- und Client-Zertifikate, Benutzername/Passwort-Authentifizierung sowie MQTT-5 Enhanced Authentication können verwendet werden. Die konkrete Sicherheitslogik wird durch die Anwendung konfiguriert.
Die Zertifikatsverwaltung erfolgt über einen dateibasierten PKI-Store mit getrennten Bereichen für eigene, vertrauenswürdige, ausstellende und abgelehnte Zertifikate. Zusätzlich kann eine eigene Zertifikatsprüfung angebunden werden.
PLCcom für MQTT liefert eine Access-Validator-Schnittstelle für CONNECT, PUBLISH, SUBSCRIBE und UNSUBSCRIBE. Darüber kann die Anwendung ein eigenes Benutzer-, Rollen- oder Rechtesystem anbinden. Ein fertiges Rollenmodell oder eine feste ACL-Datei wird nicht vorgegeben.
Der Broker verwaltet Sitzungen, Retained Messages und Offline-Warteschlangen. Für dauerhafte Speicherung kann über eine öffentliche Store-Schnittstelle eine eigene Speicherlösung angebunden werden, zum Beispiel Datei, Datenbank oder ein eigener Speicher. Eine eingebaute dauerhafte Datenbank ist nicht Bestandteil des SDKs.
Nein. Der Broker ist als integrierbare Komponente für eigene Produkte gedacht, nicht als geclusterte zentrale Broker-Infrastruktur. Für hochverfügbare zentrale Broker-Umgebungen sind dafür spezialisierte Systeme besser geeignet.
Ja. PLCcom für MQTT stellt Diagnoseereignisse über eine Listener-Schnittstelle bereit. Die Ereignisse sind unter anderem nach Netzwerk, TLS, Authentifizierung, Autorisierung, Protokoll, Reconnect und Lifecycle gegliedert. Eine Bindung an ein bestimmtes Logging-Framework besteht nicht.
Für .NET und Java sind API-Referenzen, Handbücher und Workshops vorgesehen. Die Beispiele behandeln unter anderem Client- und Broker-Szenarien, Publish/Subscribe, QoS, Retained Messages, Last Will, MQTT 5.0, Request/Response, Reconnect, Security und Diagnose.
Die Lizensierung ist so einfach wie möglich gehalten. Es können einzelne Entwicklerarbeitsplätze (z.B. für Freelancer) oder Firmen-Lizenzen erworben werden, die sämtliche Entwicklerarbeitsplätze eines Unternehmens abdeckt. Jeder Entwickler der Sourcecode bearbeitet welcher einen Verweis auf PLCcom für MQTT beinhaltet benötigt eine Lizenz, unabhängig davon, ob er die MQTT spezifischen Teile des Codes bearbeitet oder nicht.
Für Firmen empfehlen wir deshalb ausdrücklich die Firmen-Lizenz.
Die Nutzung erfordert einen Lizenzschlüssel, der im Code übergeben wird.
Nein, weitere Runtime-Lizenz-Kosten fallen nicht an!
Ja, selbstverständlich. Hierzu können Sie auf der Downloadseite eine von der Funktion uneingeschränkte 14 Tage Test-Lizenz generieren.
Updates, Upgrades und Support erfolgen im Rahmen des jeweils erworbenen Wartungsplans. Laufzeit und Umfang ergeben sich aus Bestellung bzw. Auftragsbestätigung.
Ja. Für PLCcom für MQTT werden CRA-relevante Unterlagen bereitgestellt, darunter Konformitätserklärung, Security- und Integrationsleitfaden, technische Dokumentation, SBOM und Ergebnisse der Schwachstellenprüfung. Die Konformitätsbewertung des Endprodukts bleibt Aufgabe des Herstellers.

